Plattenfreier Spaß auf Schotter: Mein Umstieg auf Tubeless

Plattenfreier Spaß auf Schotter: Mein Umstieg auf Tubeless

15. März 2025 0 Von Nico Rehmann

Als leidenschaftlicher Gravelbiker habe ich lange gezögert, ob ich den Schritt zu Tubeless-Reifen wagen soll. Zu viele Zweifel schwirrten in meinem Kopf herum: Ist das nicht kompliziert? Klappt das wirklich? Sind die Vorteile tatsächlich so groß, wie alle behaupten?

Mittlerweile fahre ich seit drei Jahren tubeless und könnte mir nichts anderes mehr vorstellen. Die anfänglichen Bedenken haben sich schnell in Luft aufgelöst, und die Vorteile sind spürbar:

Nie wieder ständige Platten

Der Hauptvorteil ist klar: Platten gehören beinahe der Vergangenheit an. Mit herkömmlichen Schläuchen war ich regelmäßig mit Reifenpannen konfrontiert – besonders auf Schotter- und Waldwegen. Jetzt übernimmt die Dichtmilch den Job und versiegelt kleine Durchstiche blitzschnell und zuverlässig. Mein Frustlevel bei Touren hat sich deutlich reduziert!

Natürlich gibt es auch hier Grenzen. Bei größeren Löchern greife ich auf sogenannte „Salamis“ zurück – kleine, klebrige Reparaturstreifen, die einfach in das Loch gedrückt werden und dieses sofort abdichten. Falls das Loch dennoch einmal zu groß sein sollte (kommt selten vor, aber es passiert), habe ich als Backup immer einen Ersatzschlauch dabei.

Die Umstellung ist tatsächlich deutlich einfacher als gedacht, und auch die Wartung hält sich in Grenzen: Alle paar Monate etwas Dichtmilch nachfüllen, und fertig.

Für mich steht fest: Tubeless hat meinen Fahrspaß auf dem Gravelbike erheblich gesteigert und meine Ausfahrten entspannter gemacht. Falls du noch zögerst, wage den Schritt! Du wirst es nicht bereuen.r sehen.